Einst das grosse Ragazer Bibelquiz ...

... heute grundlegende Kritik an Gott, Bibel und Christentum.


Deschner - Der gefälschte Glaube
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Das Ragazer Bibelquiz umfasste bis zu seiner Stilllegung im Jahr 2008 insgesamt 1'109 Fragen. 29'495 Teilnehmer beantworteten 953'340 Fragen. Nebst vielen weiteren Bibelrätseln fanden sich hier auch über 500 Sudokus.
Heute ...
... stehen unverkennbar keine (Bibel-)Rätsel mehr zur Verfügung.
Stattdessen finden Sie hier nun manches Interessante und auch Erschreckende über Gott und Bibel, über Religion und Glaube, Dinge, die Kirchen und ihre Diener verschweigen und Gläubige meist nicht wissen (wollen).
Das bisherige Design der Seite wurde bewusst beibehalten.

Info
Diese Seite wurde am am 21.12.2012 letzmals aktualisiert.

Seit 30.03.06 wurden auf diesem Webauftritt total 355'949 Besucher verzeichnet.

Ist die Bibel eine tragfähige Grundlage?

Haben Sie Bibel, das Buch der Bücher oder die Heilige Schrift, wie sie auch genannt wird, schon einmal aufmerksam von vorne bis hinten gelesen?

Oder genügen Ihnen die schönen Bibelverse und biblischen Geschichten von imponierenden Wundertaten und bewundernswerten Glaubenshelden, von Nächstenliebe und Erlösung, die Sie aus der Sonntagsschule oder aus eindrucksvollen Predigten und glaubensstärkenden Schriften kennen?

Bei aller Sympathie und Ehrfucht, die Sie der Bibel entgegen bringen mögen: Haben Sie sich auch schon Gedanken darüber gemacht, ob dieses sogenannte Buch der Bücher denn wirklich eine tragfähige und letztverbindliche Grundlage für Moral und Ethik sein kann, sein darf?

So hat es sich längst nicht immer abgespielt

Diese Frage nach der Basis für Moral und Ethik ist durchaus berechtigt. Immerhin haben 250 Jahre intensive Bibelforschung den "Wort-Gottes-Lack" matt und brüchig werden lassen. Was zum Vorschein kam und noch immer kommt, will nicht zu einer Heiligen Schrift passen.

Die vor allem von Theologen vorangetriebene Forschung macht deutlich, dass die Bibel nicht wirklich vertrauenswürdig ist. "Es gibt einfach zu viele Fälle, bei denen wir eingestehen müssen: Was hier als ein bestimmtes geschichtliches Ereignis erzählt wird, hat sich so nicht abgespielt ...", gibt z.B. der katholische Theologe Meinrad Limbeck freimütig zu.

Die Erkenntnis, dass nicht alles für bare Münze genommen werden darf, die ist nicht neu. Papst Leo X. (1475-1521) bekannte gegenüber Kardinal Bembo: "Was Uns und den Unsrigen jenes Märchen von Christus für Vorteile gebracht hat, ist durch alle Jahrhunderte zur Genüge bekannt." (Zitat nach Oskar Panizza: Deutsche Thesen gegen den Papst und seine Dunkelmänner, projekt.gutenberg.de)

Hat dieser Jesus tatsächlich nie existiert?

Rund 400 Jahre nach Leo X. fasste der Theologe und spätere Urwaldarzt Albert Schweitzer die Resultate der Leben-Jesu-Forschung unmissverständlich so zusammen:

"Der Jesus von Nazareth, der als Messias auftrat, die Sittlichkeit des Gottesreiches verkündete, das Himmelreich auf Erden gründete und starb, um seinem Werke die Weihe zu geben, hat nie existiert." (Albert Schweitzer, Gesammelte Werke in fünf Bänden, Band 3, S. 872)

Das war die Bankrotterkläung für den Versuch, Jesus als historische Figur zu etablieren. Die Faktenlage hat sich seither nicht verbessert, sondern sie hat sich noch weiter verschlechtert.

Trotzdem bestehen breite kirchliche und christliche Kreise weiterhin darauf: Jesus hat gelebt, das ist auch durch ausserbiblische Quellen hinreichend belegt.

Von "hinreichend" kann jedoch keine Rede sein, das zeigt Schweitzers vorstehend zitierte Konklusion überdeutlich. Die angeblichen Belege für eine Existenz Jesus in den Schriften z.B. eines Sueton, eines Josephus, eines Tacitus und wie sie alle hiessen, haben keinen Bestand vor den heutigen Untersuchungsmethoden.

So manches aus und um die Bibel, so manche christliche Schrift wird heute als Lug und Betrug entlarvt. Der deutsche evangelische Theologe Carl Schneider braucht daher in seiner 'Geistesgeschichte des antiken Christentums.' auch entsprechend deutliche Worte: "Die Fälschungen beginnen in neutestamentlicher Zeit und haben nie aufgehört."

Was also sollen wir, fragt der Theologe Hermann Detering in seinem Buch 'Falsche Zeugen', "von einem Menschen halten, der außer in den Schriften seiner Anhänger nirgendwo auftaucht und über dessen Herkunft, Geburts- und Todesjahr bzw. -tag selbst dort Uneinigkeit besteht? Natürlich zweifeln wir!"

Kann also ein Buch, dessen Wahrheitsgehalt dermassen zweifelhaft ist und dessen Hauptakteure bei objektiver Sichtweise nicht über den Status von Wunschbildern, Mythen und Legenden hinauskommen, denn wirklich Grundlage für unsere Ethik und Moral sein?

Als "Schöpfer" des damaligen Ragazer Bibelquiz und immer noch Betreiber dieser Website meine ich: NEIN und nochmals NEIN! Natürlich sind das nicht die einzigen Einwände, es gibt noch viel Verwerflicheres, siehe typischerweise hier.

Aus all diesen Gründen stehen das Ragazer Bibelquiz und die anderen früher hier zur Verfügung gestellten Bibelrätsel nicht mehr weiter zur Verfügung. Stattdessen finden Sie hier auf diesem Webauftritt nun Informationen, die Ihnen Ihre Kirche und deren Repräsentanten bestimmt verschwiegen haben.

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