Einst das grosse Ragazer Bibelquiz ...

... heute grundlegende Kritik an Gott, Bibel und Christentum.


Deschner - Der gefälschte Glaube
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Das Ragazer Bibelquiz umfasste bis zu seiner Stilllegung im Jahr 2008 insgesamt 1'109 Fragen. 29'495 Teilnehmer beantworteten 953'340 Fragen. Nebst vielen weiteren Bibelrätseln fanden sich hier auch über 500 Sudokus.
Heute ...
... stehen unverkennbar keine (Bibel-)Rätsel mehr zur Verfügung.
Stattdessen finden Sie hier nun manches Interessante und auch Erschreckende über Gott und Bibel, über Religion und Glaube, Dinge, die Kirchen und ihre Diener verschweigen und Gläubige meist nicht wissen (wollen).
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Mit Volldampf vorwärts in die Antike

Nicht alles, was von Amerika nach Europa schwappt, ist fortschrittlich.

Das betrifft in Glaubensfragen speziell den sogenannten Kreationismus, also die dogmatische Lehre, wonach alles, was ist, von Gott erschaffen wurde. Kreationismus ist jedoch ein erkenntnistheoretischer Rückschritt um Tausende von Jahren und vor allem, aber nicht nur, in fundamentalistisch-evangelikalen Kreisen weit verbreitet.

Die Frage nach dem Ursprung der Welt und der Dinge beschäftigte Menschen zu allen Zeiten und in allen Kulturen. Etwas Genaueres wussten die Menschen jedoch bis weit in die Neuzeit hinein nicht.

Und so erfanden sie schon lange vor der biblischen Zeit Geister und Götter. Die mussten unter anderem als Erklärung für all das dienen, was die Menschen nicht wussten und nicht verstanden - und das war schon damals ein ganze Menge, auch wenn sie noch nicht einmal erahnen konnten, was alles sie nicht wussten.

Für die einen Völker waren die erfundenen Götter die Ursache von Sonne, Mond und Sternen genauso wie die aller anderen Dinge und Lebewesen. Götter verursachten Blitz und Donner und Erdbeben und Vulkanausbrüche, sorgten für Regen und Sonnenschein. Andere Völker und Kulturen dagegen erkannten ihre Götter in den Gestirnen am Firmament oder in Tieren; das bei den einen Geschaffene war bei den andern das Schaffende.

Und bis ins späte Mittelalter hinein herrschte noch ein geozentrisches Weltbild vor. Die Erde (und damit der Mensch) stand im Mittelpunkt, alles drehte sich um sie. Noch wussten die Menschen nicht, dass diese unsere Erde mit allen Lebewesen darauf ein Nichts ist in einem gigantischen All mit unzählbar vielen Galaxien, von denen jede allein schon Milliarden von Sternen aufweist.

Götter und Geister waren also für die damaligen Menschen die Erklärung für alles, was war und geschah und für alles, was sie nicht wussten und nicht verstanden.

Und genau in jene Jahrtausende zurückliegende Zeit der Unwissenheit, der phantastischen Mythen um und über Götter und Geister und deren Werke und Taten führt der christliche (und islamische) Kreationismus seine Anhänger zurück und propagiert eine Weltanschauung längst vergangener Tage als unumstössliche Wahrheit.

Dinosaurier als Haus- und Reittier

Kreationisten erachten es als wahr, dass ein allmächtiger Schöpfergott alles genau so geschaffen hat, wie wir es heute weitgehend auch antreffen, insbesondere alle Arten von Lebewesen. Ein Hase war für sie seit Anbeginn immer ein Hase, ein Hund ein Hund und ein Walfisch ein Walfisch. Natürlich müssen sogar Kreationisten eingestehen, dass Gott wohl nicht rote und schwarze und getigerte Katzen geschaffen hat, sondern der Natur einen kleinen Spielraum für Variationen eingeräumt hat.

Kreationisten anerkennen nichts anderes als die Bibel als einzige und unumstösslich wahre Darstellung über die Entstehung der Dinge und Lebewesen. Sie sind überzeugt, die Bibel sei die über alle Zweifel erhabene Botschaft Gottes.

Die grosse Mehrheit der Kreationisten (sogenannt Junge-Erde-Kreationisten), beharrt daher darauf, dass die Erde, wie in der Bibel dargestellt, in nur sechs Schöpfungstagen zu je 24 Stunden erschaffen wurde, auch wenn alles andere ausser dem fragwürdigen biblischen Mythos dagegen spricht.

Adam und Eva sollen die Stammeltern der Menschheit sein und die Sintflut ein wahres geschichtliches Ereignis, und die Erde soll ein zartes biblisches Alter von nur gerade mal 6'000 bis 10'000 Jahre haben, in denen die uns bekannten geologischen Veränderungen in horrendem Tempo hätten ablaufen müssen. Wieso dies heute nicht mehr im gleichen Tempo abläuft, sondern nur noch in unmerklichen Schritten, dafür fehlt dann jedoch die Erklärung. Und ja, Dinosaurier und Menschen, so meinen Kreationisten daher auch, hätten gleichzeitig auf dieser Erde gelebt.

Dem aufmerksamen Beobachter stellt sich bei solchen absurden Behauptungen die Frage, ob sich denn die Menschen damals einen Hausdinosaurier hielten wie etwa die Zeichentrickfilmfigur Fred Feuerstein. Nein, das ist keinesfalls Polemik, denn genau das gaukelt ein mit Sattel dargestellter Saurier in dem vom Kreationisten Ken Ham betriebenen Creation Museum im US-amerikanischen Petersburg vor (» Foto).

Kurioserweise fand kein einziger Verfasser einer biblischen Schrift die doch ach so harmlosen Saurier-Tierchen vom Schlage eines Tyrannosaurus rex oder die mit nur 80 - 100 Tonnen Lebendgewicht federleichten Sauropoden einer Erwähnung wert. Sogar Gott muss diese nieldichen Tierchen völlig vergessen haben, fanden sie doch auch keine Erwähnung in den Speisegesetzen, obwohl sie bestimmt nicht zu vernachlässigende Fleischlieferanten gewesen wären.

Fragwürdige, skurrile oder einfach nur lächerliche Behauptungen

Da der Tod, so die Kreationisten auf Grund biblischer Mythen, erst mit dem Sündenfall in die Welt kam, starb davor kein Lebewesen. Gefundene Fossilien können daher nach kreationistischer Betrachtungsweise maximal die bereits erwähnten 6'000 bis 10'000 Jahre alt sein. Zuverlässige radiometrische Altersbestimmungen sagen uns jedoch etwas völlig anderes und entlarven auch diesen biblischen Mythos als Märchen. Beispielsweise ist das älteste bekannte Saurierfossil bereits weit über 200 Millionen Jahre alt.

Um ihre Behauptungen nicht allzu lächerlich erscheinen zu lassen, stellen Kreationisten daher unter anderem die Genauigkeit der radiometrischen Altersbestimmung in Frage. Jedoch selbst wenn das angewendete Verfahren einen unwahrscheinlichen riesigen Messfehler von 50% aufwiese, wäre das Alter der gefunden Fossilien immer noch um Faktor 10'000 [sic!] oder mehr höher als dies Kreationisten zugestehen.

Lediglich die Anhänger des sogenannten Intelligent Design (ID), einer zunehmenden Anzahl verkappter Kreationisten, die dem Kreationismus ein "wissenschaftliches Gesicht" verleihen möchten, akzeptieren . ein Erdalter von rund 4.5 Milliarden Jahre. Damit jedoch widersprechen sie der grossen Mehrheit der Kurzzeit-Kreationisten in einem absolut grundlegenden Punkt.

Wir treffen hier bei zwei christlichen Gruppierungen einmal mehr auf völlig unterschiedliche Standpunkte und Lehren mit unüberbrückbaren Differenzen.

Um die Diskrepanzen zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu erklären, suchen Kreationisten nicht selten Zuflucht bei noch weit absurderen Behauptungen. Es mutet wohl schon für Laien, erst recht aber für Fachleute, überaus skurril an, wenn Kreationisten behaupten, dass die Lichtgeschwindigkeit früher um ein Vielfaches höher als heute gewesen sei. Damit, so ihre fragwürdige Darstellung, sei die Laufzeit des Lichts zwischen Sternen und Erde sehr viel kürzer gewesen als heute von der Wissenschaft ermittelt und damit ein viel kleineres Alter des Universums anzunehmen, nämlich die schon genannten 6'000 bis 10'000 Jahre.

Vollends lächerlich wird es, wenn von Seiten der Kreationisten behauptet wird, dass unsere Welt von Gott so geschaffen wurden, dass alles weit älter erscheint als es tatsächlich ist. Ihr mit derart aberwitzigen Gedankengängen gesegneten Kreationisten, erklären Sie uns doch einmal plausibel, warum Gott denn so etwas Sinnloses hätte tun sollen!

Krankhafte Qualzüchtungen sind wohl auch gottgewollt

Allen Spielarten des Kreationismus gemeinsam ist, egal wie sehr sie sich sonst inhaltlich auch widersprechen, dass sie eine biologische Evolution im Sinne von Darwins 'Entstehung der Arten' rigoros ablehnen.

Stattdessen soll ein vorgeblich intelligenter göttlicher Schöpfer alles Leben so erschaffen haben, wie wir es heute noch antreffen. Das würde dann aber unweigerlich bedeuten, dass selbst so fragwürdige und teilweise nicht einmal mehr selbst lebensfähige Qualzüchtungen wie Nacktkatzen und -mäuse, Bulldoggen oder Gibber Italicus (Kanarienvögel mit Giraffenhälsen) nichts weiter wären als auch Gottes Schöpfung.

Nun, Züchtungen und natürlich auch Fossilienfunde lassen eine Veränderung der Lebewesen unzweifelhaft erkennen. Um sich angesichts von nicht wegleugbaren Fakten nicht vollends der Lächerkeit preiszugeben, haben Kreationisten zur Verteidigung ihrer Ideen ein sogenanntes Grundtypmodell erfunden.

Nach diesem Modell habe Gott dann eben doch nicht alle Lebewesen so geschaffen, wie sie heute anzutreffen sind, sondern nur sogenannte Grundtypen. Unter solchen Grundtypen sind genetisch polyvalente, jedoch nur sehr begrenzt wandelbare Stammarten zu verstehen, die bereits alle genetischen Merkmale der heute existierenden Arten enthielten.

Durch "Variationsvorgänge auf der Basis bereits vorhandener Konstruktionen", so der deutsche Kreationist R. Junker, sollen aus diesen Grundtypen nach der Sintflut, d.h. in nur mal gerade 4'500 Jahren, alle heute bekannten (und daher auch die nachweisbar schon vor Jahrmillionen [sic!] ausgestorbenen) Rassen und Arten und Ausprägungen entstanden sein.

Dieses kreationistische Grundtypenmodell hat unzählige "Pferdefüsse" und muss sich auf immer wieder neue und - wie ja ohnehin die gesamte Schöpfungslehre - völlig unbeweisbare Behauptungen abstützen.

So werden z.B. feststellbare Ähnlichkeiten zwischen verschiedenen (kreationistischen) Grundtypen wie beispielsweise Affen und Menschen damit erklärt, dass der Schöpfer nach dem Baukastenprinzip gleiche Komponenten für unterschiedliche Arten verwendete. Ähnlichkeiten zwischen den Grundtypen dürfen daher erwarten werden, meinen Kreationisten.

Interessanterweise haben dieselben Kreationisten (hier Junker/Scherer) dann jedoch keine plausible Erklärung dafür, warum zwar Menschen und Schimpansen sich auffallend ähnlich sind (über 99% genetische Übereinstimmung), nicht aber Menschen und Adler oder Affen und Spinnen. Und dies, obwohl doch dank angeblich gleicher oder ähnlicher "Komponenten" aus der Werkstatt des intelligenten Schöpfers auch zwischen solchen Arten eine grosse Ähnlichkeit erwartet werden dürfte.

Gerade auch bei "Komponenten" wie beispielsweise dem Auge liegt in vielen Fällen keine Ähnlichkeit vor. Nichts deutet darauf hin, dass die verschiedenen Augenkonstruktionen aus ein und demselben Konstruktionsbüro stammen könnten. Die Wissenschaft auf jeden Fall geht heute davon aus, dass sich das Auge im Verlaufe der Evolution rund 40mal völlig neu entwickelte.

Übrigens, der Mensch als angebliche Krone der Schöpfung hätte, sofern er denn tatsächlich von einem mehr oder weniger intelligenten Schöpfer geschaffen worden wäre, eine der schlechteren Augenkonstruktionen erhalten. So manches Auge im Tierreich ist dem unseren beim einen oder auch bei mehreren Kriterien weit überlegen. Der Schluss liegt nahe, dass der angeblich intelligente Schöpfer nach der Methode 'Versuch und Irrtum' (trial and error) vorgegangen sein muss - dem Prinzip, das interessanterweise Basis der evolutionären Entwicklung ist!

Wie auch immer: Zusatzannahmen der Kreationisten, die der Verteidigung der einzig und allein auf die Bibel abgestützten Grundbehauptung "Schöpfung" dienen, entbehren nicht nur jeglicher Begründbarkeit, sondern haben darüber hinaus auch keinen biblischen Anhalt. Mit anderen Worten: Kreationisten erfinden Erklärungen, die weder wissenschaftlich zu begründen sind noch biblisch abgestützt sind. Sie sind, was sie sind: Absurde Behauptungen.

Ganz im Gegensatz zur kreationistischen Lehre gibt es bei der Evolutionstheorie inzwischen eine dermassen überwältigende Anzahl aussagekräftiger Belege (Fossilien, Genanalysen etc.), die die Evolution wenn auch nicht völlig lückenlos, aber so doch in ihren wesentlichen Aussagen stützen.

Auch wenn die Evolutionsbiologie eine historische Wissenschaft ist, die in erster Linie herauszufinden sucht, was wann und wie und warum geschah, können heute evolutionäre Vorgänge in einem Laborexperiment von Richard Lenski mit sich schnell vermehrenden Mikroorganismen (Escherichia coli) sozusagen in Echtzeit beobachtet und dokumentiert werden. Was sich jedoch in Millionen und Milliarden von Jahren am genetischen Material lebender Organismen in uns meist nicht genauer Bekannten Umgebungen und unter ebenso unbekannten Einflüssen verändert hat, das kann niemals in einem Laborexperiment reproduziert werden.

Kreationismus so wissenschaftlich wie Astrologie

Im Gegensatz zur heutigen Forschung verharrt die kreationistische Schöpfungslehre gezwungenermassen auf dem Wissens- und Erkenntnisstand, wie ihn die Menschen vor Jahrtausenden hatten. Schliesslich basiert diese Lehre, wie oben schon gesagt, auf der Bibel, also Jahrtausende alten heiligen Schriften, deren angebliche Wahrheiten für Kreationisten keiner Modifikation bedürfen.

Traurig, aber wahr: Die biblische Schöpfungslehre und ihre Vertreter haben in Tausenden von Jahren nichts, aber auch rein gar nichts beigetragen zur Erhellung der tatsächlichen physischen und biologischen Geschehnisse, die zur Entstehung der Welt und ihrer Lebewesen geführt haben. Es konnten auch keine Evidenzen weder für irgendwelche Schöpfungsakte noch für einen allfälligen Schöpfer beigebracht werden.

Die biblische Lehre von einer Schöpfung hat der Menschheit also nicht den geringsten erkenntnistheoretischen Gewinn eingebracht. Im Gegenteil: Kreationismus ist eine Attacke auf das kritische wissenschaftliche Denken, Kreationisten traten und treten mit ihrer "heiligen" Schöpfungslehre lediglich als Wissens- und Erkenntnisverhinderer in Erscheinung.

Demgegenüber haben die Naturwissenschaften in nur rund 150 Jahren zu tragfähigen Erklärungsmodellen mit vielen, vielen Belegen gefunden. Und dabei sind erst in den letzten Jahrzehnten die (technischen) Mittel für viele Forschungen und Untersuchungen zur Verfügung gestanden. Es ist davon auszugehen, dass uns die Wissenschaft allein schon in den nächsten 50 Jahren einen riesigen Erkenntniszuwachs bescheren wird. Und wohl genau davor müssen Kreationisten eine Höllenangst haben, macht dies doch einen Schöpfer vollends überflüssig.

Kreationismus könnte man daher mit einem Lächeln als Naivität, als Dummheit oder eben als Denkverweigerung abtun, wäre da nicht.... Ja, im Zuge einer zunehmenden Evangelikalisierung und Fundamentalisierung auch im europäischen Christentum breitet sich auch der Kreationismus in diesen Kreisen weiter aus. Aber auch das allein wäre noch nicht weiter alarmierend.

Alarmierend ist, dass diese evangelikal-fundamentalistischen christlichen Kreise versuchen, auch hierzulande die keiner näheren Prüfung standhaltende bizarre mythologische Schöpfungslehre anstelle [sic!] oder zumindest gleichberechtigt [sic!] mit der wissenschaftlichen Evolutionstheorie als Schulfach zu etablieren. Das ist, wie wenn man anstelle von Astronomie die Astrologie als Unterrichtsstoff festlegen wollte.

Nein, auch dieser Vergleich ist durchaus nicht als Polemik zu verstehen. Im Aufsehen erregenden Prozess 'Kitzmiller vs. Dover Area School District' im Jahre 2005 erlitt der in Kreationistenkreisen wohlbekannte Kronzeuge der ID-Vertreter (also der Kreationisten), Professor Michael Behe, eine blamable Niederlage. Anstatt dass er ein Votum dafür abgeben konnte, dass der Kreationismus (hier in seiner Form als ID) Wissenschaft sei, musste er im Kreuzverhör eingestehen, dass nach seiner eigenen laschen Definition, nach der ID als wissenschaftlich durchginge, auch Astrologie als Wissenschaft gelten würde. (Quelle: Official court transcript of the Behe cross examination)

Es kann, es darf jedoch nicht angehen, dass von ewiggestrigen Kreationisten tatsächliche wissenschaftliche Erkenntnisse und Fakten und die darauf basierende Evolutionstheorie geleugnet und stattdessen versucht wird, Jahrtausende alte und längst widerlegte religiöse Mythen in den Unterricht pushen zu wollen. Das wäre dann definitiv ein Rückschritt ins (jüdische) Altertum.

Auch Europarat warnt vor Gefahren des Kreationismus

Die Gefahren, die das schleichende Eindringen des Kreationismus in unser Bildungswesen darstellt, hat auch der Europarat erkannt. Unmissverständlich stellt in seiner Entschliessung 'The dangers of creationism in education' vom 4. Okober 2007 klar:

"Creationism in any of its forms, such as “intelligent design”, is not based on facts, does not use any scientific reasoning and its contents are definitely inappropriate for science classes." (eigene Übersetzung: Kreationismus in jeder seiner Erscheinungsformen wie z.B. 'Intelligent Design' basiert nicht auf Fakten, verwendet keine wissenschaftliche Methoden der Beweisführung und seine Inhalte sind definitiv unangebracht/ungeeignet für einen wissenschaftlichen Unterricht.)

Der Europarat ruft die Bildungsinstanzen aller 47 Mitgliedsstaaten auf, wissenschaftliche Grundlagen und Arbeitsweisen und Erkenntnistheorien sowie den Unterricht der Evolutionstheorie zu fördern, sich jedoch entschieden allen Versuchen zu widersetzen, den Kreationismus als wissenschaftliche Disziplin zu etablieren und ausserhalb des Religionsunterrichtes zu behandeln.

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Für weitergehende Informationen über Evolutionsbiologie und Kreationismus sei auf die auch für Laien verständlichen Werke in den Literatur-Empfehlungen verwiesen.
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